Forty Years Outside The Box

Sommerarbeitsphase mit Django Bates

Django Bates Still Life Phrenology (c) Nick White

Vom 18. bis 25. August ist das Bundesjazzorchester gemeinsam mit Django Bates zu Gast in der Musikakademie Rheinsberg. Der britische Pianist, Hornist, Arrangeur und Komponist zählt zu den innovativsten Vertretern der europäischen Jazzszene. Bates ist bekannt für skurrile Bigband-Musik und hochvirtuose musikalische Experimente. Unter seiner Leitung präsentiert das Bundesjazzorchester eine Auswahl seiner Kompositionen und Arrangements, die durch die Musik von Charlie Parker, den Beatles und Beethoven inspiriert sind. Seine Musik gilt als komplex, humorvoll und äußerst unterhaltsam.

Bei der Erarbeitung des Programms wird der junge Spitzennachwuchs des Jazz von international renommierten Dozenten unterstützt. In die Musikakademie Rheinsberg kommen Marius Neset, NOR (Saxofon), Noel Langely, UK (Trompete), Richard Henry, UK (Posaune), Stuart Hall, UK (Gitarre/Bass), Martin France, UK (Drums) und Josefine Lindstrand, SWE (Gesang).

Das Programm „Forty Years Outside The Box“ wird zum Abschluss der Arbeitsphase am 24. August um 19.30 Uhr im Schlosstheater Rheinsberg präsentiert. Das Konzert ist zugleich die Eröffnung der Schlosstheater-Saison 2019/20. Ein weiteres gemeinsames Konzert findet am 12. Februar 2020 in der <link https: www.theater-essen.de spielplan a-z forty-years-outside-the-boxdjango-batesbunde-93725 _blank external-link-new-window>Philharmonie Essen statt.

DJANGO BATES
Django Bates wurde 1960 im englischen Beckenham geboren. Die Freude an der Musik
verdankt er den verschiedenen musikalischen Einflüssen aus seiner Kindheit. So sammelte sein Vater Schallplatten rumänischer Folklore, afrikanischer Musik und Jazz. Bates war Gründungsmitglied der britischen Bigband Loose Tubes, für die er auch komponierte. Auftragswerke schrieb er u.a. auch für das Brodsky Quartet, Joanna MacGregor, Britten Sinfonia, Royal Shakespeare Company und die Duisburger Philharmoniker. 1997 wurde er mit dem „Nobelpreis für Jazz“, dem dänischen Jazzpar Prize, ausgezeichnet sowie mit dem Prix Bobby Jaspar als „bester europäischer Jazzmusiker“. Seit 2011 ist Bates Professor an der Hochschule der Künste in Bern.

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