Konzertprogramme
KONZERTPROGRAMME 2025
Young Jazz. Big Sound.
Weitere Informationen zu unseren aktuellen Programmen finden Sie in unserer Programmvorschau 2025/26.
Vergangene Programme
- Programm mit Tom Gaebel zur EURO 2024, Leitung: Prof. Ansgar Striepens
90 Minuten Spielfreude, Energie, Teamgeist, Eleganz, Improvisation und genaues Spiel erwartete das Publikum im Jahr der Fußball-Europameisterschaft EURO 2024, die vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 in Deutschland stattfand. Begleitet wurde das Bujazzo von Tom Gaebel, selbst Mitglied des Ensembles in den Jahren 2000 bis 2002. Unter der Leitung von Ansgar Striepens erklang eine Mischung aus den beliebtesten Songs von Tom Gaebel, neu arrangierten Fußballhymnen und Bigband-Musik zum Fußballfest. - Building The Web, Leitung: Hendrika Entzian
Gemeinsam mit dem Bundesjazzorchester brachte Hendrika Entzian eigene Werke und Musik ihrer wichtigsten Weggefährt:innen auf die Bühne. Ein Programm, das Freude und Vielfalt vereinte: Anleihen aus Pop, Jazz, und Avantgarde verbinden sich nahtlos, um ein musikalisches Netz zu weben, das mal schwebend frei, mal dicht verzweigt erklingt. Hendrika Entzians Kompositionen überschreiten Genre-Grenzen und sind stets auf der Suche nach neuen Begegnungen und musikalischen Abenteuern.
- Zukunftsmusik (Ergebnisse des 4. Kompositionswettbewerbs), Leitung: Prof. Niels Klein
Zum vierten Mal hat das Bundesjazzorchester einen Kompositionswettbewerb ausgeschrieben. Junge Komponist*innen und -Arrangeur*innen bis zum Alter von 30 Jahren waren eingeladen ihre Werke für Jazzorchester und/oder Vokalensemble einzureichen. Es waren sowohl eigene Kompositionen als auch Arrangements fremder Stücke zugelassen. Aus rund 60 eingesandten Werken hat die Jury, bestehend aus dem Künstlerischen Leiter des Bundesjazzorchesters Prof. Niels Klein und der Komponistin, Arrangeurin und Bassistin Hendrika Entzian, sieben Komponistinnen und Komponisten ausgezeichnet: Preisträger:innen der Kategorie 1 „Jazzorchester“ (in alphabetischer Reihenfolge): Jorik Bergman, Pascal Klewer, Ole Sinell, Clara Vetter. Preisträger:innen der Kategorie 2 „Vokalensemble“ (in alphabetischer Reihenfolge): Erik Leuthäuser, Eva Swiderski, Lion Wegmann. - Awakening 2023, Leitung: Nikki Iles
Das Bundesjazzorchester traf 2023 zum ersten Mal auf die preisgekrönte britische Pianistin, Komponistin und Bandleiterin Nikki Iles. Neben Schätzen aus ihrem persönlichen Notenarchiv stelle Nikki Iles auch neue Kompositionen vor, die ein weiteres Kapitel in ihrer langen und bedeutenden Karriere im britischen Jazz markieren. Als Inspirationsquellen dienten ihr sowohl Frauen wie die amerikanische Jazzpianistin Geri Allen oder die britische Sozialdemokratin Ellen Wilkinson als auch die Weite der Landschaften ihrer Heimat sowie ihre Erfahrungen während der Pandemie. Die Tiefe und emotionale Bandbreite ihrer Kompositionen sind berauschend – eine unverwechselbare kreative Stimme des Jazz. - A Tribute To The Kenny Clarke-Francy Boland Big Band, Leitung: Marko Lackner
Das Ensemble rund um den amerikanischen Schlagzeuger Kenny Clarke und den belgischen Pianisten und Arrangeur Francy Boland entstand 1961 auf Initiative des in Italien geborenen und in Köln lebenden Pierluigi „Gigi“ Campi. Er förderte und produzierte die Clarke-Boland Big Band, die als eigenständige und unverwechselbare Stimme des Jazz Maßstäbe in Europa und darüber hinaus setzte. Mehr als 250 Arrangements handgeschriebener Originalnoten der Clarke-Boland Big Band sind seit 2018 im Besitz des Bundesjazzorchesters. Das Programm „A Tribute To The Kenny Clarke-Francy Boland Big Band“ präsentiert ausgewählte Titel aus diesem wertvollen Vermächtnis, die ergänzt werden mit Werken für das BuJazzO-Vokalensemble aus der Feder von Darmon Meader und Pete Churchill.
Joe Zawinul - 90 Years Anniversary, Leitung: Prof. Ansgar Striepens
Bundesjazzorchester & Scott Kinsey Group feat. Scott Kinsey (keyboards),
Hadrien Feraud (bass), Gergo Borlai (drums), Arto Tuncboyaciyan (percussion), Meredith Salimbeni (vocals)
Künstlerische Leitung: Ansgar StriepensAm 7. Juli 2022 wäre einer der bekanntesten und einflussreichsten Jazzmusiker, der Wiener Joe Zawinul, 90 Jahre alt geworden. Zawinul hat in seiner Zeit bei Cannonball Adderley, als Co-Leader der Band Weather Report und mit seinem Zawinul Syndicate musikalische Standards gesetzt, die bis heute ihresgleichen suchen. Aus Anlass seines 90. Geburtstags zelebriert die SCOTT KINSEY GROUP (Scott Kinsey, Hadrien Feraud, Gergo Borlai, Arto Tuncboyaciyan, Meredith Salimbeni) zusammen mit dem Bundesjazzorchester unter der Leitung von Ansgar Striepens die Musik dieses großartigen österreichischen Musikers und Komponisten. Das Programm knüpft nahtlos an die erfolgreichen Konzerte Zawinuls mit der WDR Big Band an. Neben den Zawinul-Hits wie zum Beispiel „Birdland“ oder „Mercy, Mercy, Mercy“ werden Songs aus dem Weather-Report- und Syndicate-Repertoire präsentiert. Eine Hommage an einen der ganz Großen der Musik!
- I'll Look Around, Leitung: Michael Gibbs
Michael Gibbs gehört zu der Handvoll Bigband-Komponisten und -Arrangeuren, deren Stimme im Jazz als unverwechselbar wahrgenommen wird: Er hat ebenso für Pat Metheny und John Scofield geschrieben wie für Uriah Heep, Whitney Houston und Peter Gabriel. Im Sommer 2022 erweiter Michael Gibbs in Zusammenarbeit mit dem BuJazzO seine mit der NDR Bigband begonnene Arbeit am Billie-Holiday-Songbook, bei dem auch das BuJazzO-Vokalensemble besonders zur Geltung kommt.
Klingende Utopien - #2021Jüdisches Leben in Deutschland | Das Cabinet des Dr. Caligari, Leitung: Prof Niels Klein
Das Bundesjazzorchester verknüpft mit „Klingende Utopien – #2021JLID“ die Jazz-Avantgarde von heute mit der jüdischen Film-Avantgarde von gestern in einer spannenden Multimedia-Mischung aus Stummfilmen, Jazzorchester und Vokalensemble. Im Zentrum des Projekts steht der Film „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920). Der Stummfilm bietet 100 Jahre nach seiner Entstehung viele aktuelle Interpretationsmöglichkeiten als einer der ersten Horrorfilme, mit expressionistischem Design, seinen Themen wie psychische Erkrankungen, Krimi, Kritik an Militarismus und Autorität usw. Im Gegensatz zu vielen Komödien der damaligen Zeit, deren Humor heute schlecht funktioniert, bleibt dieser Film in sechs Akten bis heute ein Klassiker. Das Bundesjazzorchester hat den renommierten Hollywood-Filmkomponisten Jeff Beal (u.a. bekannt durch „House of Cards“) mit der Neuvertonung des „Cabinet des Dr. Caligari“ beauftragt. Ergänzt wird das Programm durch fünf kurze Animationsfilme aus der berühmten Berliner Werbeagentur Julius Pinschewer, die ebenfalls neu vertont wurden.Das Bundesjazzorchester würdigte mit dem Projekt die bahnbrechenden Leistungen jüdischer Filmschaffender der Weimarer Republik (u.a. Drehbuchautor Carl Mayer, Regisseur Robert Wiene und Werbefilmpionier Julius Pinschewer) in einer spannenden Multimedia-Mischung aus Stummfilmen, Jazzorchester und Vokalensemble.
Alpenjazz, Leitung: Matthias Schriefl
Unter der Leitung von Matthias Schriefl präsentiert das BuJazzO im Sommer 2021 ein neues Programm, das den kreativen Solistinnen und Solisten der Big Band Raum gibt, den Alpen-Jazz-Stil mit eigenen Impulsen zu bereichern. Schnittmengen zwischen alpiner Volksmusik, Jazz und zeitgenössischen Grooves werden erforscht und zu neuen Höhepunkten führen. Dabei liegt Schriefl besonders die Freiheit der Rhythmusgruppe am Herzen. Besondere Aufmerksamkeit erhält auch das Vokalensemble des BuJazzOs, das sowohl Ausflüge in die 20er- und 30er-Jahre-Schlagerwelt macht, als auch Jodeltechniken für sich neu auslotet. Und auch der Humor wird bei diesem Programm mit Titeln wie „Wir wollen freie Sicht auf das Mittelmeer, die Berge müssen weg!" nicht zu kurz kommen.Matthias Schriefl, Jahrgang 1981, wuchs am Rande der Alpen in Maria Rain im Allgäu auf. Mit 15 Jahren wurde er jüngstes Mitglied im Bundesjazzorchester. Von 2000 bis 2005 studierte er Jazztrompete in Köln und Amsterdam. Von 2008 bis 2010 tourte er mit seiner Band Shreefpunk als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation durch die großen Konzerthäuser Europas. Danach experimentierte er vorwiegend mit alpiner Musik. 2012 brachte er bei ACT in der Reihe „Young German Jazz“ das mehrfach preisgekrönte Album mit Six, Alps & Jazz heraus. Es folgen bis heute regelmäßig neue CD-Aufnahmen mit diversen Bands, in welchen er als Musiker und Komponist seinen jeweiligen Mitmusikern wie „maßgeschneidert“ seine Stücke auf den Leib schreibt.
- Dreams And Realities, Leitung: Prof. Ansgar Striepens
Die erste klingende Visitenkarte des neuen künstlerischen Leiters Ansgar Striepens, der ab 2020 in seiner Funktion Jiggs Whigham nachfolgt. Seine Werke spiegeln seine tiefe Verwurzelung in die eigene europäische Musiktradition wider. Unter anderem dienen ihm Bach, Händel, Bartók und Hindemith als Inspirationsquellen. Striepens faszinieren Symmetrien in all ihren Formen und andere Phänomene aus Mathematik und Naturwissenschaften. Aber auch die Beschäftigung mit Psychologie, Philosophie, Kunst oder Literatur fließt in seine Musik ein. Träume und Realität – eine spannende Reise in die aktuelle Bigband-Musik, die das Feuer der Tradition weiterträgt und offen ist auch über Grenzen hinauszublicken.
- Forty Years Outside The Box, Leitung: Django Bates
Im Sommer 2019 trifft das Bundesjazzorchester erstmals auf den englischen Tausendsassa Django Bates. Der Multiinstrumentalist ist bekannt für skurrile Bigband-Musik und hochvirtuose musikalische Experimente. Seit den frühen 1980er Jahren komponiert Bates für große Ensembles. Seine Musik beschäftigt sich mit verschiedensten Themen. Mal geht es um die Politik Rumäniens oder die Südafrikas, mal um Füchse in der Nacht und mal um den Zirkus. Seine Arrangements sind durch die Musik von Charlie Parker, den Beatles und Beethoven inspiriert. Eigens für das Bundesjazzorchester hat er ein Programm zusammengestellt, das aus Schlüsselelementen seiner unkonventionellen, vierzigjährigen Karriere besteht. - A Tribute To The Kenny Clarke-Francy Boland Big Band, Leitung: Jiggs Whigham
Das Ensemble rund um den amerikanischen Schlagzeuger Kenny Clarke und den belgischen Pianisten und Arrangeur Francy Boland entstand 1961 auf Initiative des in Italien geborenen und in Köln lebenden Pierluigi „Gigi“ Campi. Er förderte und produzierte die Kenny Clarke-Francy Boland Big Band, die über Jahre hinweg Maßstäbe in Europa und darüber hinaus als eigenständige und unverwechselbare Stimme des Jazz setzte. Es erklingt eine von Jiggs Whigham getroffene Auswahl besonderer Titel, die ergänzt wird durch exklusive Arrangements für das BuJazzO-Vokalensemble.
Klingende Utopien - 100 Jahre Bauhaus, Leitung: Prof. Niels Klein
2019 begeht Deutschland mit Partnern in aller Welt den 100. Jahrestag der Gründung des Bauhauses als einer der bedeutendsten kulturellen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Auch das Bundesjazzorchester wird als Kulturbotschafter Deutschlands einhundert Jahre nach Bauhaus-Gründung ein nationales und internationales Signal für die zeitgenössische Relevanz dieser Bewegung geben. Gemeinsam mit der Eastman School of Music (USA) und dem Archiv des George Eastman Museum Rochester (USA) wurden acht mustergültige Filme von Bauhausprotagonisten bzw. mit Bauhausbezug aus der Zeit der 20er und 30er Jahre ausgewählt, auf deren Basis aktuelle Kompositionen renommierter Jazzkomponisten entstanden sind:Ansgar Striepens: „Excelsior“ (Walter Ruttmann)
Ansgar Striepens: „Das Ornament des verliebten Herzens“ (Lotte Reiniger)
Ansgar Striepens: „Das Geheimnis der Marquise“ (Lotte Reiniger)
Christopher Dell: „Lichtspiel“ (László Moholy-Nagy)
Gebhard Ullmann: „Berliner Stillleben“ (László Moholy-Nagy)
Bill Dobbins: „Marseille Vieux Port“ (László Moholy-Nagy)
Julia Hülsmann: „Großstadt-Zigeuner“ (László Moholy-Nagy)
Niels Klein: „Lobster“ (László Moholy-Nagy)Das Programm wird ergänzt durch die Komposition „White City“ von Oliver Schneller, die die Themen „Architektur“ und „Migration“ in den Mittelpunkt stellt, indem projizierte Bilder der sogenannten „Weißen Stadt“ in Tel Aviv in Dialog mit musikalischen Kompositionen treten. Die Komposition für Bigband und Videoprojektion besteht aus unabhängigen, aber in der Folge aufeinander abgestimmten „Klangmodulen“, die sich jeweils auf bestimmte Bildsequenzen beziehen, die – mit der Musik koordiniert – projiziert werden.
Als Kuratorin dieses Projektes konnte Reinhild Steingröver gewonnen werden. Sie ist Professorin für Germanistik an der Eastman School of Music. Darüber hinaus ist sie Professorin für Filmwissenschaften an der Universität von Rochester. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der zeitgenössischen deutschen Film- und Literaturwissenschaft, insbesondere in der Schnittstelle von Kunst und Politik und der Rolle des Künstlers in der Gesellschaft.“
- Brazil Universo - Bujazzo Plays The Music Of Hermeto Pascoal, Leitung: Prof. Steffen Schorn
Der Brasilianer Hermeto Pascoal zählt zu den bekanntesten Multiinstrumentalisten und avantgardistischen Musikern seines Landes. Aus dem umfangreichen Repertoire von mittlerweile fast 10.000 Kompositionen hat Steffen Schorn eine Auswahl seiner Lieblingsstücke mitgebracht und für Bigband arrangiert sowie eine Auswahl an eigenen Kompositionen, die inspiriert von seinen Reisen nach Südamerika entstanden sind: Ein Feuerwerk komplexer und sinnlicher Rhythmen, farbenreicher Harmonien und schier endloser Melodiebögen, die tief aus den Wurzeln brasilianischer Musik schöpfen.
- Klein Plays Klein, Leitung: Prof. Niels Klein
Der Künstlerische Leiter Niels Klein erarbeitete mit dem Bundesjazzorchester sein Programm ‚Klein plays Klein‘, das unterschiedliche Aspekte seiner Arbeit in einer Art Werkschau vorstellte. Es erklangen neue, speziell für die aktuelle Besetzung komponierte Kompositionen, Stücke aus dem neuen Repertoire von Kleins ECHO-prämierter Band ‚Tubes & Wires‘ im Jazzorchesterformat sowie ausgewähltes Material aus Kleins Kompositionsfundus.
- Verley Uns Frieden, Leitung: Michael Villmow
"Verley uns Frieden" – dieser lateinische Choral in der Übersetzung von Martin Luther diente als Titel einer Auftragskomposition von Michael Villmow. Im Zentrum stand die Vertonung und Interpretation ausgewählter Luther-Texte und -Choräle. Das 10-köpfige Vokalensemble des Bundesjazzorchesters war integraler Bestandteil dieses Programms.
- The Art Of The Chart, Leitung: Jörg Achim Keller
Das Bundesjazzorchester präsentierte Schätze aus dem umfassenden Archiv von Jörg Achim Keller (damaliger Chefdirigent der NDR-Bigband), darunter auch eigene Arrangements, Seltenes und Kurioses. - Zukunftsmusik - Ergebnisse des Bujazzo-Kompositionswettbewerbs, Leitung: Prof. Niels Klein
Die besten Jungjazzer Deutschlands präsentierten aktuelle Nachwuchskompositionen - ein Programm mit brandaktuellem deutschen Bigband-Jazz. Zu hören waren unter anderem die ausgezeichneten Ergebnisse des ‚BuJazzO-Kompositionswettbewerbs 2016‘ mit bisher ungehörtem Material junger Komponisten und Arrangeure.
- Rain And Grace, Leitung: John Hollenbeck
Das auf das Bundesjazzorchester zugeschnittene Programm „Rain And Grace“ bestand sowohl aus Eigenkompositionen John Hollenbecks als auch aus neuen Arrangements bekannter Jazztitel u.a. von Ornette Coleman, Billy Strayhorn und Kenny Wheeler. „Rain And Grace“, zugleich auch der Titel einer Eigenkomposition Hollenbecks, symbolisiert die Kräfte seiner Musik im Spannungsfeld ruhiger Melodien und klangmächtiger Improvisationen, bei denen auch immer die einzelnen Persönlichkeiten des Bundesjazzorchesters im Mittelpunkt stehen. - Edelhagen Remembered, Leitung: Prof. Jiggs Whigham
Das Bundesjazzorchester widmete sich dem musikalischen Schaffen des Kurt-Edelhagen-Orchesters, in dem sein künstlerischer Leiter Prof. Jiggs Whigham vor 50 Jahren Mitglied wurde. Präsentiert wurden Arrangements des Edelhagen-Orchesters aus der Zeit zwischen 1965 und 1972, unter anderem von Wilton Gaynair, Jimmy Deuchar, Bora Rocovic, Rob Pronk und Kenny Napper.
- Legends, Leitung: Alexander von Schlippenbach, Manfred Schoof
In der 53. Arbeitsphase im März 2014 erarbeitete das Bundesjazzorchester unter dem Motto "Legends" Bigband-Jazz der 70er und 80er Jahre. Die Arbeitsphase wurde von den zwei deutschen Jazz-Legenden Manfred Schoof und Alexander von Schlippenbach geleitet. Es erklangen eigene Kompositionen der beiden Leiter sowie Arrangements u.a. von Eric Dolphy, Thelonious Monk, Jelly Roll Morton etc. - Groove And The Abstract Truth, Leitung: Niels Klein
Dieses in seinem Titel an das berühmte Album von Oliver Nelson angelehnte Programm bestand aus handverlesenen, neuen und frischen Werken junger Jazz-Komponisten und -Arrangeure. Gespielt wurden Stücke von Argue, Kalima, Klein, Wingold, Christl und Bleckmann, bei denen moderne Grooves und ungewöhnliche Tonkonzepte im Mittelpunkt standen.
- Next Generation, Leitung: Niels Klein
Junge, frisch komponierte Bigband-Titel – generiert aus dem 2. BuJazzO-Kompositionswettbewerb – erklangen neben Kompositionen und Arrangements aus der Feder von Niels Klein (*1978) und anderen Jazzmusikern dieser Generation. Eine Bestandsaufnahme aktuellster komponierter Bigband-Musik! - Color Chart, Leitung: Florian Ross
Das Programm „Color Chart“ mit Kompositionen von Florian Ross zeigte einen wachen Blick auf die vielfältigen Jazztraditionen sowie einen außergewöhnlichen Umgang mit zeitgenössischem Material. Florian Ross gelingt es immer wieder, improvisierte und komponierte Musik in einzigartiger Weise zu versöhnen. Er übersetzt Aspekte der Tradition mit seiner Vorliebe für tiefere Tonregionen und wärmere Klangfarben in eine eindrucksstarke Sprache der Gegenwart. - Global Music Orchestra, Leitung: Mike Herting (Konzertreise in den Senegal und nach Guinea-Bissau)
Im Rahmen der Tournee in den Senegal und nach Guinea-Bissau (Mai 2013) entstandenes Programm, das sowohl aus westafrikanischen als auch deutschen Kompositionen besteht und europäisch musikalische Konzepte mit den mündlichen Traditionen Afrikas verknüpft.
- Herbolzheimer Remembered, Leitung: John Ruocco
Das Bundesjazzorchester lässt mit einem Programm aus Peter Herbolzheimer-Kompositionen die Musik dieses wohl bekanntesten europäischen Bigbandleiters wieder lebendig werden. Der Gesang ist bei diesem Programm durch ein fünfköpfiges Vokalensembles vertreten. - At The Jazz Band Ball, Leitung: Jiggs Whigham
Freunde exquisiten Bigband-Sounds werden begeistert sein, wenn das Bundesjazzorchester Titel berühmter amerikanischer und europäischer Bigband-Leiter und Arrangeure, wie Bob Brookmeyer, John Clayton, Francy Boland und Peter Herbolzheimer erklingen lässt.