Tourneen in Deutschland, Europa & der Welt
Konzertreisen
Als Kulturbotschafter hat das Bundesjazzorchester auf zahlreichen Konzert- und Begegnungsreisen schon viele Freundschaftsbrücken gebaut und immer wieder eine neue klingende Visitenkarte des „Jazz made in Germany“ überreicht. Finden Sie hier eine Übersicht über alle bereisten Länder und Einblicke in besondere Tourneen der vergangenen Jahre.
USA (1988), USA (1989), Portugal (1991), Spanien (1992), Russland, Litauen und Lettland (1993), USA (1994), Rumänien und Moldavien (1995), Niederlande (1996), Südafrika (1997), Österreich, Kroatien, Ungarn, Türkei, Rumänien und Tschechien (1999), Russland (2002), Namibia, Südafrika und Polen (2004), Bulgarien, Albanien und Rumänien (2005), Ukraine (2006), Bosnien und Herzegowina, Bulgarien und Rumänien (2008), Slowakei und Südafrika (2009), Indien und USA (2011), Senegal, Guinea-Bissau, Litauen und Kroatien (2013), Ecuador und England (2014), Italien und Russland (2015), Niederlande und Indien (2016), Indien, Ecuador und England (2017), USA, Kanada und Niederlande (2018), England, Israel, USA, Montenegro, Albanien und Bosnien und Herzegowina (2019), Niederlande (2022), Ecuador und Montenegro (2023)
Konzertreisen Highlights
Besondere Konzertreisen des Bundesjazzorchesters in den vergangenen Jahren.

Deutschland (EURO) 2024
90 Minuten Spielfreude, Energie, Teamgeist, Eleganz, Improvisation und genaues Spiel begeisterten das Publikum im Jahr der Fußball-Europameisterschaft EURO 2024, die vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 in Deutschland stattfand. Begleitet wurde das Bujazzo von Tom Gaebel, selbst Mitglied des Ensembles in den Jahren 2000 bis 2002. Unter der Leitung von Ansgar Striepens erklang in Emden, Dortmund, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und Berlin eine Mischung aus den beliebtesten Songs von Tom Gaebel, neu arrangierten Fußballhymnen und Bigband-Musik zum Fußballfest.

Ecuador 2023
2023 fand nach 2014 und 2017 der dritte Besuch des Bundesjazzorchesters in Ecuador statt. Auf Einladung des Deutschen Kulturverbunds in Ecuador („kultura“) präsentierten die Musiker:innen vom 29. September bis 10. Oktober in Quito, Riobamba, Cuenca und Guayaquil unter der Leitung von Prof. Marko Lackner das Programm „A Tribute to the Clarke-Boland Big Band“. Ermöglicht wurde diese Reise durch zusätzliche Mittel des Goethe-Instituts, Leistungen eines breiten Sponsoren-Netzwerks des Deutschen Kulturverbunds in Ecuador sowie Eigenbeiträge der Musiker:innen.

Montenegro 2023
Auf Einladung des KotorArt Festivals in Montenegro und mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Podgorica reiste das Bundesjazzorchester vom 11. bis 15. August 2023 nach Montenegro. Dort gab das Ensemble drei Konzerte am 12. August auf dem „Wild Beauty Festival“ in Zabljak, am 13. August auf dem „KotorArt Festival“ in Kotor und am 14. August im Amphitheater in Luštica Bay. Geleitet von Niels Klein präsentierte das Bujazzo sein aktuelles Programm „Zukunftsmusik“. Nach 2019 der zweite Besuch in Montenegro, wo durch Konzerte, Workshops, Gesprächsrunden und Sessions mit jungen Musikerinnen und Musikern vor Ort erste Freundschaftsbrücken in diese spannende Region gebaut wurden.

Israel & USA 2019
Mit Unterstützung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Auswärtigen Amtes präsentierte das Bundesjazzorchester gemeinsam mit Studenten des Center for Jazz Studies am Israel Conservatory of Music Tel Aviv in einer gemischten deutsch-israelischen Bigband mit Vokalensemble das Stummfilmprogramm „Klingende Utopien – 100 Jahre Bauhaus“. Stationen der Reise waren Konzerte in Tel Aviv, Berlin, New York, Rochester und Chicago.

England 2019
2019 fand das erfolgreiche Bigband-Projekt THREE NATIONS UNDER ONE GROOVE in Großbritannien seine Fortsetzung. Gemeinsam mit den niederländischen Kollegen des Nationaal Jeugd Jazz Orkest (NJJO, Niederlande) und den britischen Musikern des National Youth Jazz Orchestra (NYJO, United Kingdom) absolvierte das Bundesjazzorchester eine intensive Probenphase in der renommierten Tonbridge School nahe London mit anschließenden Konzerten in Bury St Edmunds, London und Northamptonshire.

USA & Kanada 2018
Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes reiste das Bundesjazzorchester 2018 mit dem Bauhaus-Projekt „Klingende Utopien“ in die USA und nach Kanada. Stationen der Reise waren Konzerte auf den Jazzfestivals in Rochester, Toronto und Ottawa. Das multimediale Programm unter der Leitung von Niels Klein wurde auf dem Xerox Rochester International Jazz Festival, dem Toronto Jazz Festival und dem Ottawa Jazz Festival präsentiert. Geprobt wurde an der Eastman School of Music in Rochester, wo die Musikerinnen und Musiker des Bujazzos zudem an Workshops und Masterclasses teilnahmen.

Ecuador 2017
Das Bundesjazzorchester war vom Deutschen Kulturverbund in Ecuador (kultura) zu einer Konzertreise nach Ecuador eingeladen. Im Zentrum der Reise standen die beiden Jubiläen „100 Jahre Colegio Alemán Quito“ und „60 Jahre Centro Cultural Ecuatoriano-Alemán Guayaquil“. Es war nach 2014 bereits der zweite Besuch des Bundesjazzorchesters in Ecuador. Unter der Leitung von Jiggs Whigham präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Programm "Edelhagen Remembered" in den Städten Guayaquil, Cuenca, Tena, Quito.

Indien 2016
Das Bundesjazzorchester reiste 2016 an die mittlere Westküste Indiens, nach Goa, um dort gemeinsam mit indischen Musikerinnen und Musikern zu proben und zu konzertieren. Kernstück der Reise war die Teilnahme an dem von der Kala Academy organisierten Western Music Festival („Paschim Rang Festival“). In Goa trafen die jungen deutschen Jazzer auf indische Profimusiker:innen, die sie einerseits als Dozent:innen, andererseits als Mitmusiker:innen begleiten, darunter die Sängerin R.A. Ramamani und der Percussionist Karthik Mani.

Westafrika 2013
Im Mai 2013 startete das Bundesjazzorchester erstmalig zu einer Westafrika-Tournee. Das Ensemble bereiste unter der Leitung von Mike Herting den Senegal und Guinea-Bissau, um dort gemeinsam mit afrikanischen Musikern zu proben und zu konzertieren. Die Tournee startete mit einem zehntägigen Workshop in Saint-Louis und einem darauf folgenden Auftritt ebendort auf dem größten Jazzfestival Afrikas.